Der völkische Kampf gegen die Anthroposophie  



16.09.2001, aktualisiert: 06.06.2003

24.08.2001
Prof Max Wundt in der Zeitschrift »Deutschlands Erneuerung« gegen die »Dreigliederung« des sozialen Organismus 1922

»In ihrem Erfolg bedeutet die „Dreigliederung des sozialen Organismus“ also die Herrschaft der internationalen Geldmächte. Rathenaus berühmte 300 reichste Männer, die sich alle kennen und die die Welt beherrschen, und Steiners Dreigliederung des sozialen Organismus erstreben genau dasselbe.«
Alldeutsche
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23.08.2001
D. Traub in der Zeitschrift »Deutschlands Erneuerung« über Steiner und die »Dreigliederung« 1921

»Der Hauptfeind Steiners ist der Staat. Alles richtet sich gegen den Staat. Der Staat ist für ihn nur Macht und Gewalt. Weiter nichts. Kein Wunder, daß man kaum einen Ansatz in seinen Gedanken davon findet, was Staat und nationales Leben für ein Volk und seine Kultur bedeuten.«
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03.07.2001
Roman Boos: Wer verrät das Deutschtum? 1921

»Die Idee des dreigliedrigen sozialen Organismus ... wird auf Anstiften „deutsch”-nationalistischer Kreise von einer »Frankfurter Zeitung« angepöbelt ... Wenn es auf Kosten des wirklich deutschen Wesens geht, so versagt es sich auch eine »Frankfurter Zeitung« nicht, sich bei Antisemiten beliebt zu machen
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03.07.2001
Alldeutsche Hetze des Prof. Fuchs in Göttingen 1921

»Die auf Sonnabend, den 26. Februar, geplante Gegenversammlung, in welcher Herr Alwes und Herr Mayen aus Breslau den wahren Sachverhalt öffentlich darlegen wollten, wurde von Herrn Polizeidirektor Warmbold, einem Freunde von Prof. Fuchs und Gegner der Anthroposophie und. Dreigliederung, im „Interesse der öffentlichen Ruhe, Sicherheit und Ordnung” verboten unter Berufung auf die Bestimmung des allgemeinen Landrechtes ...«
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02.07.2001
Walter Johannes Stein: Rudolf Steiner und seine Gegner – Hauer, Diederichs, Leese, Keyserlingk 1921

»... Alle jene, welche durch irgendein Vorurteil meinen, wer Menschheitsziele verfolgt, müsse darum sein Volkstum vergessen haben, werfen Rudolf Steiner vor er sei nicht „deutsch” ... Gegner dieser Art sehen nicht oder wollen nicht sehen, wie ihnen ihr eigenes Wesen Steiners umfassenderes Wesen verdeckt. Man kann Deutscher sein und Mensch sein, das eine schließt das andere ein, oder kann es wenigstens einschließen. Anthroposophie ist eine Menschheitsbewegung, geboren aus deutschem Geiste.
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01.07.2001
Ernst Uehli: Der Fall Seiling und der Fall Ruth 1919

»Von Seilings Schrift ging auch wesentlich die Fama aus, Steiner sei Jude, obwohl er wissen mußte, daß es eine Unwahrheit ist. Was mag Seiling verbrochen haben, daß er, wenn er einen Menschen haßt, ihn zum Juden stempelt? Hätte Seiling seine Christusschrift mit eigenen Gedanken und aus seinem Geist heraus, statt mit fremden Gedanken verfaßt, dann wäre sie gewiss kürzer und klarer geworden, Sie hätte dann rundweg gelautet: »Wer war Christus? Christus war ein Jude«.
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01.07.2001
Karl Heyer: Der Fall Seiling und der Fall Rohm

»Vier Bekenntnisse hat Seiling im Laufe seines Lebens abgelegt: 1898 bekennt er seinen früheren Materialismus als irrig und ist Spiritist geworden. 1910 erklärt er, daß er aus Vertrauen zu Rudolf Steiner zur theosophischen Bewegung gefunden hat. 1918 „bekennt” er, 8 Jahre unter suggestivem Einfluß gestanden zu haben, und erklärt endlich — viertens — seine Rückkehr zum Katholizismus!«
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20.06.2001
Rudolf Steiner über Guido von List:

»Mir erscheint es ganz unmöglich, daß jemand, der einsieht, worauf es mir bei dem ankommt, was mir Anthroposophie ist, dieses zusammenstellt – wie es Dessoir tut – mit ... der absonderlichen Rassenmystik Guido Lists
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20.06.2001
Rudolf Steiner über Jörg Lanz von Liebenfels:

»Das sollte jeder, der sich für geheimwissenschaftliche Dinge interessiert, wissen, daß die materialistische Deutung gewisser Tatsachen verhältnismäßig nur harmlos oberflächlich wird, wenn sie von Leuten ausgeht, die nur etwas von sinnlicher Wissenschaft wissen, daß sie sich aber geradezu ins Roh-Ungeheuerliche verlieren muß, wenn jemand von höheren Dingen etwas gehört hat, und mit denen ins materialistische Fahrwasser gerät.«
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18.06.2001
Karl Heyer:

Von den Gegnern der anthroposophischen Bewegung 1921/22

»Nach außen hin tritt seit vielen Monaten besonders laut diejenige Gegnerschaft der anthroposophischen Bewegung gegenüber, die ... in einem künstlichen Kult von Blut und Rasse ihre Grundlage hat ... Es ist dies die deutsch-völkische, deutsch-nationale, nationalistisch-alldeutsche, »arisch«-antisemitische Strömung. Diese kennt nur auf Blutszusammenhängen beruhende Menschengruppen, sie haßt das Ich und alles, was dieses Ich frei und zum kraftvollen Träger der sozialen Kräfte machen will.«
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vor dem 12.07.2000:
Anthroposophie in der Zeit des Nationalsozialismus Nationalsozialistische
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