| Allgemeine Jüdische Wochenzeitung, 30.3.2000 Aktion Solidarität gegen Verunglimpfung der Waldorfpädagogik Aufruf zur Solidarität gegen gezielte Diffamierungen und Verleumdungen der Waldorfschulen. Diese als rassistisch und antisemitisch zu verunglimpfen ist mir unerträglich! Ich, als ehemalige Berliner Waldorfschülerin und Tochter eines Auschwitz-Überlebenden und langjährigen Vorsitzenden des Zentralrates der Juden in Deutschland, der mich sehr bewusst und wohlüberlegt auf die Waldorfschule schickte, rufe alle ehemaligen und heutigen Schüler/innen und Eltern jüdischen Glaubens auf, sich bei mir zu melden und über ihre Erfahrungen zu berichten. Ich selbst habe nur gute Erfahrungen in meiner Schulzeit gemacht, liberal, antirassistisch, jede Glaubensrichtung tolerierend und nicht missionierend. Nicht umsonst waren die Waldorfschulen in der Nazizeit verboten! Um so schlimmer, jetzt also die Waldorfschulen verbal zu diffamieren ohne konkrete Beweise und Namen, z.B. durch Report Mainz, Samuel Althof Basel. Bitte schreiben Sie an mich: Evelyn Hecht-Galinski, Hürrnenweg 28, D 79429 Malsburg-Marzell |
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