Die Philosophie der Freiheit

HINWEISE ZUR 13. UND 14. AUFLAGE



Für die 13. Auflage (1973) wurde der Text mit dem gesamten Material (Manuskript und Korrekturbogen) zur Neuausgabe von 1918 genau verglichen. Daraus ergaben sich verschiedene Berichtigungen des seit der Ausgabe von 1918 immer wieder gedruckten Textes:

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               oben jetziger Wortlaut:    früherer Wortlaut:
  
     21    18  vor allen andern Dingen    vor allen Dingen
     23     5  wenn ich etwas wollen      wenn ich etwa etwas wollen
               muß                        muß
     33     3  Molekularbewegungen        Molekularschwingungen
     70     8  deswegen vermag uns        deshalb vermag uns auch
               auch
     70    16  sein Buch über ...         sein Buch ...
     79     3  setzen jene eben schon     setzen jene eben voraus
               voraus
     85    27  nicht anwendbar ist,       nicht anwendbar,
     89    22  und sie für sich           um sie für sich
     93    10  ist dennoch                ist demnach
     94     2  im Verhältnis der          im Verhältnis von
     96    15  Diese ist aber             Dieses ist aber
    100    20  kann als eine solche       kann also als eine solche
    105     8  Wesenseiten                Wesenheiten
    119    11  es den Gegenständen        sie den Gegenständen
    123   8/9  in dem Wahrnehmen          in dem Wahrnehmbaren
    128     9  so sucht man               so meint man
    163    17  Aber intuitives            Aber Intuition
    163    29  stammt nicht aus           kommt nicht aus Intuition
               intuitivem
    164    17  mich selbst von andern     mich von andern
    164    28  frei ist nur der Mensch    frei ist der Mensch
    168    28  ist uns durch              ist durch
    171    14  ebenso wenig               ebenso selten
    172     1  sondern ihn in dem         sondern in ihm den
    177     8  Weg zur Erlösung           Weg der Erlösung
    183     8  im bloß materiellen        bloß im materiellen
    189    28  als der Zweck              als ein Zweck
    196 12/13  die Bekenner ... müßten    der Bekenner    müßte
      Fußnote  Naturanlagen               Naturanlage
      Fußnote  Gesetzen der Gattung in    Gesetzen in Einklang
               Einklang
  

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               oben jetziger Wortlaut:    früherer Wortlaut:
  
    211     9  Krankheit sei unbefrie-    Krankheit sei ein unbefrie-
               digtes                     digtes
    213   4/5  nachzuweisen sucht         nachzuweisen versucht
    218    18  Gelüsten                   Gefühlen
    230    10  wenn es sich mir           wenn es sich nur
    231    26  Illis die pessimistische   Wenn die pessimistische
    231    28  sondern nach Erreichung    sondern Erreichung
    238     8  und gibt ihm               und gibt ihnen
    252    31  solchen jenseitigen Ur-    solchen Urgrund
               grund
    254    27  der wird wohl keinen       der wird noch keinen
    260     8  denn zunächst              dann zunächst
    268    16  und von da aus             um von da aus
  

Zur 14. Auflage Für die 14. Auflage (1978) wurden neben der Berichtigung einiger Druckfehler drei sinngemäße Korrekturen -- die zwar nicht auf Rudolf Steiner zurückgehen, aber in der 4. Auflage (1929) bis zur 12. Auflage (1968) enthalten waren -- wieder eingefügt:

     20    25  Unterschied                Umstand
    128     9  meint                      sucht
    255    14  statt                      sondern
  

Auch die Zitate wurden soweit als möglich mit den Originaltexten verglichen, wobei sich ebenfalls einige kleinere Korrekturen ergaben. Diejenigen Zitate, deren Quelle von Rudolf Steiner selbst nicht angegeben wurde, werden im folgenden nachgewiesen.

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18 Nehmen Sie nun . . .,: Die Hervorhebung dieser Stelle erfolgte durch Rudolf Steiner.

25 Hegel-Zitat: «Das Denken macht die Seele, womit auch das Tier begabt ist, erst zum Geiste». In «Enzyklopädie der philosphischen Wissenschaften» (1817), 2. Ausg. Heidelberg 1827, Vorrede 5. XIX.

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45 Satz des Cabanis: In «Rapports du physique et du moral de l'homme» 1799, als Buch 1802. Deutsche Übersetzung «Verhältnis der Seele zum Körper», 1808.

48 Schelling sagt: In «Erster Entwurf eines Systems der Naturphilosophie» 1799, 5. 6 heißt es wörtlich «Über die Natur philosophieren, heißt die Natur schaffen».

55 Persönlichkeit, welche der Verfasser als Denker sehr hochschätzt: Gemeint ist Eduard von Hartmann.

58 Herbert Spencer «wenn wir an einem Septembertag . . .»: Aus «Grundlagen der Philosophie» IV. Kapitel, Die Relativität aller Erkenntnis, ß 23. Übersetzt von B. Vetter, Stuttgart 1875, 5.

69-70. 63 Als Dr. Franz einen Blindgeborenen operierte: Vgl. den Abdruck des Klinischen Berichtes «Die Wahrnehmungswelt eines Blindgeborenen vor und nach der Operation» in «Nachrichten der Rudolf Steiner-Nachlaßverwaltung» Nr. 19 (Michaeli 1967).

65 George Berkeley. .. sagt «Einige ,Wahrheiten liegen so nahe ...»

In «Abhandlung über die Prinzipien der menschlichen Erkenntnis», Übersetzung aus dem Englischen. Welche Übersetzung Rudolf Steiner vorlag, konnte bisher nicht festgestellt werden.

114 Du Bois-Reymond-Zitat: Aus «Über die Grenzen des Naturerkennens», Vortrag in der 2. öffentlichen Sitzung der 45. Versammlung deutscher Naturforscher und Arzte in Leipzig am 14. August 1872, Leipzig 1872,S. 25f.

170 Wenn Kant von der Pflicht Sagt .. In «Kritik der praktischen Vernunft» 1788, 1. Teil, 3. Hauptstück: Von den Triebfedern der reinen praktischen Vernunft, 5. 121.

186 Alle solche Wendungen wie «,die Geschichte ist die Entwickelung der Menschen zur Freiheit»: Hegel in der Einleitung seiner Vorlesungen über die Geschichte der Philosophie, Hegels Werke, Verlag Duncker & Humblot, Berlin 1848, Bd. 9, 5. 24.

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